Optimierung

Optimierung unterstützt dabei, Termine und Ressourcen unter bestimmten Zielbedingungen besser auszubalancieren.

Optimierung in Rillsoft Project

Typische Ziele

  • Projektendtermin erreichen

  • Ressourcenauslastung glätten

  • Überlastung reduzieren

  • Vorgänge innerhalb eines Teilprojekts günstiger positionieren

  • vorhandene Puffer sinnvoll nutzen

Voraussetzungen

Optimierung ist nur sinnvoll, wenn der Grundplan fachlich belastbar ist:

Voraussetzungen für Optimierung prüfen
  • Vorgänge sind korrekt formuliert.

  • Verknüpfungen stimmen.

  • Ressourcenbedarf ist plausibel.

  • Kalender und arbeitsfreie Tage sind gepflegt.

  • Fixierte Vorgänge sind bewusst gesetzt.

Grenzen

Optimierung ersetzt keine fachliche Entscheidung. Sie kann einen schlechten Plan nicht automatisch richtig machen. Prüfen Sie nach jeder Optimierung Terminlogik, Ressourcenwirkung und kritischen Weg.

Optimierungsergebnis prüfen

Optimierung — Schritt für Schritt

  1. Stellen Sie sicher, dass der Terminplan fachlich geprüft und stabil ist (Verknüpfungen, Dauern, Ressourcenbedarf).

  2. Setzen Sie bei Bedarf einen vorgegebenen Endtermin in den Projekteigenschaften und fixieren Sie Vorgänge, deren Termine erhalten bleiben sollen (Vorgangseigenschaften, Register Allgemein, Bereich Termin, Option Fixieren).

  3. Klicken Sie Projekt > Zeitplan > Andere Funktionen > Ressourcenauslastung optimieren.

  4. Rillsoft Project berechnet den optimierten Plan und zeigt das Ergebnis im Gantt-Diagramm.

  5. Prüfen Sie das Ergebnis. Wenn es nicht passt, machen Sie die Optimierung mit Rückgängig (Strg + Z) rückgängig und passen Sie Termine, Fixierungen oder Prioritäten an.

Einzelne Teilprojekte optimieren Sie über den Befehl Ressourcenauslastung optimieren im Kontextmenü des Teilprojekts.

Einflussgrößen der Optimierung

Die Optimierung wertet folgende Einstellungen aus Projekt- und Vorgangseigenschaften aus:

Einflussgröße

Bedeutung

Vorgegebener Endtermin

In den Projekteigenschaften gesetzter Endtermin, den die Optimierung anstrebt. Vorgänge werden möglichst früh oder spät angeordnet.

Gleichmäßige Ressourcenauslastung

Vorgänge werden innerhalb ihres Puffers verschoben, um Auslastungsspitzen zu reduzieren.

Überlastungen

Vorgänge werden verschoben, um Ressourcenüberlastungen aufzulösen — auch wenn dabei der Endtermin später wird.

Einzelnes Teilprojekt

Über den Befehl Ressourcenauslastung optimieren im Kontextmenü eines Teilprojekts wird nur dieses optimiert; der Rest des Plans bleibt unverändert.

Fixieren

Vorgänge mit aktivierter Option Fixieren (Vorgangseigenschaften, Register Allgemein, Bereich Termin) werden nicht verschoben.

Priorität

Projekte beziehungsweise Vorgänge mit höherer Priorität werden bei Konflikten bevorzugt behandelt.

Hinweis: Bei der Optimierung der Personalressourcen gilt die Hierarchie Mitarbeiter (rightarrow) Teams (rightarrow) Rollen: Sind Mitarbeiter zugeordnet, werden enthaltene Teams oder Rollen bei der Optimierung ignoriert.

Ergebnis prüfen

Nach der Optimierung immer kontrollieren:

  • Hat sich der kritische Weg verändert?

  • Sind fixierte Vorgänge an ihrer Position geblieben?

  • Entstehen neue Ressourcenüberlastungen in anderen Bereichen?

  • Ist der Endtermin realistisch?

  • Bleiben alle fachlichen Abhängigkeiten erhalten?

Wenn das Ergebnis nicht akzeptabel ist: Strg + Z bringt den Plan in den Zustand vor der Optimierung zurück.

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