Integration Server einordnen¶
Der Rillsoft Integration Server ist die zentrale Backend-Plattform für Unternehmen, die Projektplanung, Ressourcenplanung und Portfolioarbeit nicht mehr dateibasiert organisieren möchten. Er verbindet Rillsoft Project als Desktop-Client mit zentraler Datenhaltung, Mehrbenutzerbetrieb, Benutzerverwaltung, Rechten und Webfunktionen.
Wann verwenden?¶
Der Integration Server ist sinnvoll, wenn:
mehrere Projektplaner gleichzeitig mit Projekten, Ressourcen oder Portfolios arbeiten
ein gemeinsamer Ressourcenpool zuverlässig aktuell bleiben muss
Rechte für Projekte, Portfolios, Ressourcenpool oder Dokumente geregelt werden müssen
Projektportfolio, Sammelprojekt oder projektübergreifende Verknüpfungen organisatorisch wichtig sind
Zeiterfassung, Urlaubsplanung, DMS, iCalendar oder E-Mail-Benachrichtigungen eingebunden werden sollen
ein Unternehmen mehrere Mandanten, Abteilungen oder Standorte getrennt verwalten möchte
Warum dateibasierte Planung an Grenzen stößt¶
Dateibasierte Planung ist einfach und für einzelne Projektleiter ausreichend. Sie wird schwierig, wenn mehrere Personen dieselben Daten benötigen.
Typische Probleme:
unterschiedliche Dateistände
manuelle Zusammenführung
unklare Verantwortlichkeiten
veralteter Ressourcenpool
fehlende Rechteabgrenzung
riskante Portfolioauswertungen auf uneinheitlicher Datenbasis
Der Integration Server löst diese Probleme durch zentrale Projektdatenbank, zentrale Benutzerverwaltung und abgestuftes Berechtigungsmodell.
Kernbausteine¶
- Zentrale Datenhaltung
Projekte, Portfolios, Vorlagen und Ressourcenpool liegen zentral. Dadurch arbeiten Planer mit einer gemeinsamen Datenbasis.
- Mehrbenutzerbetrieb
Mehrere Projektplaner können mit Projekten, Ressourcen und Portfolios arbeiten. Rechte und Sperren regeln, wer was lesen oder ändern darf.
- Benutzer und Rechte
Benutzerrollen steuern verzeichnisunabhängige Tätigkeiten, zum Beispiel Benutzerverwaltung, Portfolioarbeit und Ressourcenpool. Verzeichnisrollen steuern Rechte auf konkrete Projektverzeichnisse.
- Weboberfläche
Mitarbeiter und Administratoren können über den Browser auf Funktionen wie Zeiterfassung, Urlaubsplanung oder Administration zugreifen.
- Zusatzmodule
Je nach Installation können DMS, E-Mail-Benachrichtigungen, iCalendar, Zeiterfassung, Urlaubsplanung, LDAP und REST API beteiligt sein.
Einführungsreihenfolge¶
Betriebsmodell klären: lokale Dateien, Integration Server oder Cloud.
Mandanten, Verzeichnisse und Rechte modellieren.
Ressourcenpool zentralisieren und Verantwortliche festlegen.
Benutzer und Rollen anlegen.
Projektablage, Portfolio und Sammelprojekt testen.
Zusatzmodule wie Zeiterfassung, Urlaubsplanung, DMS oder iCalendar schrittweise aktivieren.
Typische Fehler¶
Integration Server wird technisch installiert, aber Rechte- und Datenmodell bleiben unklar.
Ressourcenpool wird zentralisiert, aber niemand ist fachlich verantwortlich.
Benutzerrollen und Verzeichnisrollen werden vermischt.
Projekte werden weiterhin lokal gepflegt und zusätzlich auf dem Server abgelegt.
Portfolioentscheidungen werden getroffen, bevor Datenqualität und Zugriffsrechte stabil sind.
Verwandte Themen¶
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