Terminplan zuerst oder Ressourcenplanung zuerst?

Entscheidung

Erstellen Sie zuerst einen fachlich plausiblen Terminplan. Ergänzen Sie danach Ressourcenbedarf und Kapazitätsprüfung. Bei kapazitätskritischen Projekten laufen Terminplanung und Ressourcenplanung anschließend iterativ zusammen.

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Warum zuerst der Terminplan?

Ein Ressourcenbedarf entsteht aus Vorgängen, Zeiträumen und Aufwand. Wenn Vorgänge, Teilprojekte und Verknüpfungen noch nicht plausibel sind, ist auch die Kapazitätsberechnung nicht belastbar.

Beginnen Sie daher mit:

  • Projektstruktur

  • Vorgängen

  • Meilensteinen

  • Verknüpfungen

  • kritischem Weg

  • Puffer und Reservezeiten

Wann Ressourcen früher einbeziehen?

Ressourcen sollten früh berücksichtigt werden, wenn:

  • wenige Schlüsselpersonen den Projekttermin bestimmen

  • bestimmte berufliche Qualifikationen knapp sind

  • Maschinen oder Geräte begrenzend wirken

  • mehrere Projekte denselben Ressourcenpool nutzen

  • der Endtermin nur mit realistisch verfügbarer Kapazität erreichbar ist

Empfohlener Ablauf

  1. Projektstruktur und Terminlogik aufbauen.

  2. Groben Ressourcenbedarf über berufliche Qualifikationen planen.

  3. Kapazitätsabgleich durchführen.

  4. Terminplan anhand erkannter Engpässe stabilisieren.

  5. Mitarbeiter verbindlich zuordnen.

  6. Auslastung und Terminwirkung erneut prüfen.

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Entscheidungstabelle

Situation

Vorgehen

Neues Projekt ohne Terminlogik

Terminplan zuerst

Projekt mit bekannten Engpassressourcen

Terminplan und Ressourcen iterativ

Grobe Machbarkeitsprüfung

Rollenbedarf früh planen

Verbindliche Mitarbeiterplanung

Nach Kapazitätsprüfung

Portfolio mit mehreren Projekten

Ressourcenplanung früh einbeziehen

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